Bitte beachten:
Anmeldeschluss für die Wanderung am
Freitag, 18. Dezember 2026: Linz Pöstlingberg = 1. Dezember 2026
Anmeldeschluss für die Wanderung am
Freitag, 22. Jänner 2027: Wiener Zentralfriedhof = 1. Jänner 2027
Anmeldeschluss 2-Tage-Ausflug am 10. / 11. Juni 2027 nach Bad Ischl (Hotelreservierung) = 1. Februar 2027
Freitag, 20. November 2026: Reisenberg – Goldberg - Ebergassing (Industrieviertel)
Status: in Planung, Code NOE536
Der Name des Goldberges stammt vom goldfarbenen Sand, der im Tertiär im damaligen Meer abgelagert wurde. Dieser Berg war schon in keltischer und römischer Zeit besiedelt. Das bezeugen die Funde eines Grabes und von römischen Münzen. In der Mitte des 12. Jahrhunderts besaß der Adelige „Sigloch des Risinperge“ eine Burg am Goldberg. In der Burg befand sich eine wehrhafte Kapelle, deren starkes Mauerwerk die Basis für die dem hl. Pankraz geweihte Kirche wurde. Die Kirche von Reisenberg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil gebaut. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung um den gotischen Westturm. Beim Angriff der Türken auf Wien wurden in Reisenberg 1529 Häuser niedergebrannt und auch die Kirche schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau erhielt der Ort 1554 das Marktrecht. Wer vom Wandern noch nicht genug hat, kann auch dem Wasserschloss Ebergassing im Osten der Ortschaft einen Besuch abstatten.
Anreise: Wien Hbf 08:45 Rex 6, Gramatneusiedl 09:00/09:10 Bus 248 Richtung Margarethen am Moos bis Reisenberg Hauptplatz, an 09:19
Treffpunkt: Bus-Hst. Reisenberg Hauptplatz, an 09:19
Entfernung: 8,8 km
Aufstieg: 80 m
Abstieg: 80 m
Route: Reisenberg – Hl. Pankratz – Goldberg – Reinspiegelberg – Hubertuskapelle – Pischelsdorfer Wiesen - Neu-Pischelsdorf - Ebergassing
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Gasthaus Naderer, Johannesbachweg 2b, Tel. 02234-73721, Mittwoch Ruhetag
Heimreise: Bus-Hst. Ebergassing Schulen 13:28, 14:05, 14:31,14:58, 15:33, zusätzliche Busse ab Ebergassing Schwadorfer Straße.
Schwierigkeiten: keine
Freitag, 04. Dezember 2026: Heuberg – Schafberg (Wiener Stadtgebiet)
Status: erprobt, Code WIE023
Vom Schafberg aus kann man über ganz Wien und den Wienerwald sehen. Der großteils mit Wald bedeckte Berg ist die höchste Erhebung des 18. Bezirks (Währing) und liegt im Südwesten des Bezirksgebietes an der Grenze zum 17. Bezirk (Hernals). Der Südhang des Schafberges ist mit Villen verbaut, während der Nordhang fast gänzlich mit Mischwald bedeckt ist. Am Berg liegt außerdem das beliebte Schafbergbad und die unter Denkmalschutz stehende Schafbergkirche. Anstelle der heutigen Kirche fand sich bis in die 1930er Jahre eine Wiese mit einer Baracke, die als provisorische Lungenheilstätte und später als Kinderheim diente. Nach Kriegsende wurde der Baugrund von der Pfarre Dornbach erworben und es kam 1950 bis 1970 zum durch Spenden finanzierten etappenweisen Ausbau der Kirche. Im Schutzhaus am Schafberg fand 1985 das erste Konzert von "Ostbahn-Kurti & die Chefpartie" statt, es war ein durchschlagender Erfolg.
Anreise: ab Bf. Hütteldorf mit Bus 52 B um 09:15
Treffpunkt: 09:26 Bus 52B - Hst. Hänflingweg
Entfernung: 7 km
Aufstieg: 360 m
Abstieg: 380 m
Route: Hänflinggasse - Gemeindewald – Ehem. Bunker - Jubiläumswarte - Kreuzeichenwiese –Heuberg – Schwarzenbergallee - Neuwaldegg – Schafberg – Ladenburghöhe – Schutzhaus Schafberg
Labestation unterwegs: keine
Labestation am Ende: Schutzhaus Schafberg, Czartoryskigasse 190-192, 1170 Wien
Tel. 01 479 2279, Montag, Dienstag Ruhetag, Küche ab 12:00
Heimreise: Bus 42A - Hst. Twarochgasse, 20-Min-Takt
Schwierigkeiten: teilweise steile Wegpassagen, im Winter können die Wienerwaldwege matschig und rutschig sein
Freitag, 18. Dezember 2026: Pöstlingberg (Donautal)
Anmeldeschluß = 01. Dezember 2026
Status: in Planung, Code OOE090b
1716 ließ Franz Obermayr, ein Laienbruder des Urfahrer Kapuzinerklosters, am Wetterkreuz eine Pietà anbringen. Bereits 1720 wurde der Pöstlingberg zur Pilgerstätte und eine hölzerne Kapelle erbaut. 1742 begann der Bau eines der bekanntesten Wahrzeichen Oberösterreichs, der weithin sichtbaren Pöstlingbergkirche. 1809 besetzten die Franzosen Linz und Urfahr und es kam auch zu Kampfhandlungen am Pöstlingberg, wo die Österreicher die Franzosen (erfolglos) bekämpften. Die Franzosen errichteten daraufhin hölzerne Verschanzungen und ein Fort, wozu ein Teil des Waldes abgeholzt wurde. Das Fort und die Verschanzungen wurden wieder abgerissen. Die Erfahrungen aus diesem Krieg führte in den 1830er Jahren zum Bau von Befestigungen um Linz, in die auch der Pöstlingberg einbezogen wurde. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Idee einer Bergbahn auf, und im Jahre 1898 brachte die Eröffnung der Pöstlingbergbahn einen neuen Schub in der touristischen Entwicklung des Bergs. Die 1897 als meterspurige Kleinbahn errichtete Strecke wurde zwischen 2008 und 2009 auf 900 Millimeter umgespurt und mit dem übrigen Netz der Straßenbahn Linz verknüpft. Seither wird der Pöstlingberg von der Linie 50 bedient, die vom Hauptplatz in der Innenstadt bis zur Haltestelle Landgutstraße auf dem Straßenbahnnetz und ab dort auf der Bergbahnstrecke verkehrt.
Anreise: Wien Hbf 08:13 ICE92, St. Pölten Hbf 08:46, Linz Hbf 09:32 / 10:13 Bus 201 Bussteig C4 bis Puchenau Ost 10:31
Treffpunkt: Bus-Hst. Puchenau
Entfernung: 6 km
Aufstieg: 300 m
Abstieg: 300 m
Route: Puchenau – Warte Edelburga – Turm Luitgarde – Batterie Klara – Festung Pöstlingberg - Turm Euphebia – Pöstlingbergkirche – Turm Dorothea – Turm Cäcilia – Auberg – Linz Urfahr – Endstation Pöstlingbergbahn (Straßenbahn 50) - Hauptplatz
Wer sich den Auf- oder Abstieg ersparen möchte, kann auch mit der Pöstlingbergbahn fahren.
Labestation unterwegs: Leberkas-Pepi, Rathausgasse 3, 4020 Linz (ca. 13:30), Telefon:0732 796868, ca. 13:30
Danach Besuch des Weihnachtsmarkts im Linzer Volksgarten.
Heimreise: je nach Lust und Laune, viele Verbindungen, Vorschlag: 16:28 ICE91
Schwierigkeiten: sicherheitshalber wird die Broschüre "Alkoholisiert am Fußweg: Gefahren und Konsequenzen" empfohlen.